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Virtual Grand Tour Museum

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Museum

Egal, ob man einen Tempel, einen Palast oder ein Kabarett besucht, die Gewohnheiten der Touristen verändern sich seit Jahrtausenden nur wenig. Unser Wanderer erklimmt die Treppe des Kölner Domturmes, um einen Blick ins Rheintal zu genießen, während ein Reisender aus der römischen Zeit sich zum Parthenon in Athen begab, um die Meisterwerke der griechischen Kunst zu bewundern. Unser Zeitgenosse geht auf Einladung zum Abendessen auf dem Schloß Windsor, gleich wie ein Gast aus römischer Provinz sich geehrt fühlte, eine Einladung an den kaiserlichen Hof anzunehmen. Ein Tourist aus unserer Zeit wird es nicht versäumen, einen Rundgang um die Kabarette von Nagasaki zu unternehmen; ähnlicherweise erfreute sich ein römischer Abenteurer der Verlockungen von Capri.

Unsere Website ist jenen Urkunden aus lange vergangenen Zeiten gewidmet, die von ihren Besitzern aus Reisen zurückgebracht wurden und die Stürme der Zeit überlebten, ob in staubige Alben eingeklebt oder als Lesezeichen in vergessenen Volumen aufbewahrt. Diese Unterlagen werden hier ohne Verzierung, in ihrer ursprünglichen Form zur Schau gestellt, sei es mit Wein befleckte Menüs, von einem Kind bekritzelte Broschüren, oder Stadtpläne, die mehrmals zusammengefaltet wurden, um sie in eine Tasche einzustecken. Immerhin gibt es daneben auch Papiere von jenen ordnungsliebenden Touristen, die nicht nur ihre Souvenirs in einem einwandfreien Zustand bewahrt hatten, sondern auch noch ihre eigenen Notizen hinzufügten: ja, wir finden zuweilen auch solche Schätze. Manchmal werden wichtige Informationen im Laufe der Jahre verloren, zum Beispiel, die genauen Termine und Orte. Es kommt auch vor, daß ein nachlässiger Tourist seine Souvenirs mit fehlerhaften Notizen verseht.

Wer ist uns ein Tourist? Ein Jeder, der sein Heitmatdorf je verlassen hat; diejenigen, die einem wichtigen Ereignis beigewoht hatten und ein Zeugnis davon zurückbrachten, sei es eine schlichte Kinokarte für einen Paramount-Film oder ein Menü zum Festmahl des Königs von Preußen. Unser Tourist ist ein Lehrer, ein Geschäftsmann, eine “Dame, König, As, Spion.”

Diese Website ist für Sie, Besucher des Virtuellen Grand-Tour-Museums. Hier läßt es sich virtueller Tourist werden und tagelang die Vergangenheit bereisen. Die meisten Ausstellungsstückе stammen aus dem Zeitraum zwischen 1820 und 1945, obwohl es auch einige Stücke gibt, die darüber hinausgehen. Zur Zeit beträgt die Museumsammlung bereits über 20 Tausend Gegenstände, die zum Bewundern und Studieren bereitstehen. In Zukunft werden aber mehrere Tausende und Zehntausende von Dokumenten dazukommen. Es wird neue Ausstellungen geben, und die bereits bestehenden werden sich erweitern, die neue Städte und Länder, neue Reedereien und Eisenbahnlinien, neue Hotels und Nachtclubs, neue Restaurants und Baudenkmale veranschaulichen werden.

Reisen Sie auf Wellen der Vergangenheit, so werden Sie das Aroma der Zeiten von eh und je verspüren. Veraltete oder die für moderne Verhältnisse komisch wirkenden Ausdrücke sind ohne Korrekturen bewahrt worden. Genauso haben wir die für ihre Zeiten typischen Abbildungen von Menschen, zum Beispiel die Fotos von nackten Tänzerinnen aus “Folies Bergère” oder von Java-Frauen, ohne Zensur zur Schau gestellt.

Wir hoffen, daß ein jeder Besucher oder Tourist, der beim Virtuellen Grand-Tour-Museum ankommt, etwas vom Interesse für sich findet, und seinen Aufenthalt auch genießt. Der Gelehrte wird den großen Wert schätzen, den wir auf die Präzision von allen Informationen legen, und wird auch damit zufrieden sein, daß sie bei seinen Recherchen geholfen haben. Wir fordern alle Besucher zur Teilnahme auf, damit man die gefundenen Fehler behebt und auf solche Weise mehreren anscheinend verschollenen Seiten der Reisegeschichte ein neues Leben gewähren. Wir nehmen auch dankend neue Ausstellungsstücke an, damit auch sie für die Zukunft bewahrt bleiben.

Bei unserem Museum gibt es keine Werbung und keine bezahlten Links. Wir verkaufen keine Ausstellungsstücke; wir verkaufen auch keine Waren, die aufgrund unserer Sammlungen erzeugt werden könnten. Sie werden hier keine aufdringlichen und verwirrenden Anzeigen finden. Selbst wenn wir eine Firma erwähnen, tun wir das allein als eine freundliche Geste. Das ist ein Museum. Seine Aufgabe ist es, die Vergangenheit zu studieren, sie dabei zu genießen, und hoffentlich etwas Neues erfahren zu lassen.

Wir wünschen Ihnen eine glückliche Reise!

VGTM

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